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Balinesischer Tantrismus

Balinesischer Tantrismus ist eine spirituelle Praxis, die eng mit der hinduistischen Kultur auf Bali verbunden ist. Bali, eine Insel in Indonesien, hat eine einzigartige Form des Hinduismus entwickelt, die sich durch ihre reichen rituellen Traditionen, ihre künstlerische Ausdrucksform und ihre tief verwurzelten gemeinschaftlichen Werte auszeichnet.

Der Hinduismus kam um das 1. Jahrhundert n. Chr. auf die indonesischen Inseln, wahrscheinlich durch Händler und frühe Seefahrer aus Indien. Im Laufe der Jahrhunderte vermischten sich diese hinduistischen Einflüsse mit den lokalen animistischen Glaubenssystemen … ► Weiterlesen

Heilung durch das Becken

Die Schulmedizin versucht es zwar mit allen Mitteln zu verhindern, aber immer mehr Menschen vertrauen den ganzheitlichen Therapiemethoden. Sie verstehen zunehmend besser, dass wirkliche Heilung nur geschehen kann, wenn alle Ebenen der menschlichen Existenz mit einbezogen werden.

Letztendlich geschieht Heilung immer dann, wenn der Körper in seine ureigene Harmonie kommt, d.h. wenn die Körperenergien ihren natürlichen Fluss wieder aufnehmen. In nahezu allen östlichen Weltsichten wird davon ausgegangen, dass es eine alles durchdringende universalen Energie gibt, die sich in allem Belebtem – also auch … ► Weiterlesen

Warum Frauen im Liebesleben von den Männern oft nicht bekommen, was sie sich wünschen

Bei meinen Seminaren und Beratungsgesprächen höre ich von vielen Frauen, dass Sie unglücklich darüber sind, weil sie nicht die Intimität, Zuwendung und die Art von Sex von den Männern bekommen, die sie sich wünschen. In der Regel geben sie den Männern die Schuld daran. Ich erlebe aber auch, das Frauen das aufrichtige Bemühen der Männer sie zu erfreuen nicht wertschätzen und sie durch ihr Verhalten frustrieren.

Kürzlich habe ich einen interessanten Blog der amerikanischen Tantra-Lehrerin Tanja Diamond gelesen, in dem sie die Frauen selbst in die Verantwortung nimmt, das zu erhalten, … ► Weiterlesen

Wertschätzende statt hungrige Berührungen

Berührungen sind sehr viel mehr als nur Hautkontakt. Berührungen können Geschichten erzählen und Phantasien anregen. Sie können Energie fließen lassen, bleibende Eindrücke hinterlassen und wohlige Schauer verursachen. Sie sind eine besondere Form der Kommunikation und des Kontakts. Berührungen können aber auch Unwohlsein erzeugen und Energie abziehen, ja sogar zum Verschließen gegenüber dem Berührenden führen.

Beim Liebespiel ist es vor allem die “hungrige” Berührung, die auf Dauer für eine Distanzierung zwischen den Partnern verantwortlich ist. Hungrige Berührungen sind immer mit Mangel und Unbewusstheit verbunden. Über die Hände und den Körper … ► Weiterlesen

Nach dem Sex bleibt immer ein Stück des Anderen in uns zurück

Wir haben schon öfter im spirituellen Kontext gelesen oder gehört, dass jeder unserer bisherigen Sexualpartner ein Stück von sich in uns hinterlässt. Wir haben dies bisher als eine Metapher angesehen, die auf den intensiven Energieaustausch während des Geschlechtsverkehrs verweist und dabei intensive Eindrücke auf der energetischen und mentalen Ebene hinterlässt.

Überrascht hat uns nun eine Studie von Immunologen des Fred Hutchinson Cancer Center in Seattle/USA, die nachgewiesen haben, dass hier, zumindest bei Frauen, mehr als nur Energie beteiligt ist. Bei Blutuntersuchungen von 120 Frauen, die keine männlichen Kinder … ► Weiterlesen

Warum orgasmusfixierter Sex zur emotionalen Entfremdung führt

In der Liebe und beim Sex hat unser rationales Denken erstaunlich wenig mitzureden. Unser Verhalten in Liebesdingen wird vielmehr über einen sehr alten Teil unseres Gehirns, dem limbischen System, über Neurochemikalien gesteuert. Im Laufe der Evolution haben sich bei uns Menschen zwei Programme entwickelt, die sich teilweise entgegenstehen: “Paarungsverhalten” für die genetische Vielfalt und “Paarbindung” für die erfolgversprechendste Betreuung des Nachwuchses. Forschungen der letzten Jahre legen nahe, das orgasmusfixierter Sex der Gendiversifikation dient und zur emotionalen Entfremdung bei Paaren führt. Der Weg aus der Entfremdungsspirale ist ein … ► Weiterlesen

Bewusstes Lieben: Ein Paradigmenwechsel bei Intimität und Sexualität

In den letzten 50 bis 60 Jahren gab es im Umgang mit Intimität und Sexualität mehrere Paradigmenwechsel (Wechsel der Lebenseinstellung). Die prüden 50er Jahre waren geprägt von einem Klima der sexuellen Unterdrückung, von Vorurteilen und Unwissenheit. Sexualität war ein Un- und Fremdwort. Sehr schön dargestellt wird dies zur Zeit in der sehenswerten Fernsehserie „Masters of Sex“, die den Lebensweg der Sexualforscher Masters und Johnson zum Thema hat. Dank der Pille und der rebellischen Jugend startete in den 60er Jahren in Nordamerika und Europa die „sexuelle Revolution“. Freie Liebe war in aller Munde – zumindest redeten und schrieben alle darüber. Zeitzeugen zufolge beschränkte sich die … ► Weiterlesen

10 Tipps für ein bewussteres Liebesleben

In jüngster Zeit sind eine Reihe von Büchern zu den Themen Slow Sex, Soul Sex, Tantrischer Sex, Stiller Sex usw. erschienen, die eines gemeinsam haben: Einen Trend zum bewussteren Liebesleben. Mit den nachfolgenden 10 Tipps könnt ihr für euch prüfen, ob das auch ein Thema für eure Partnerschaft ist.

  1. Bewusster Sex beginnt nicht mit Sex
    Bewusster Sex beginnt nicht damit, Brüste, Lingam oder Yoni zu berühren. Bewusster Sex beginnt mit einer geistigen Neuorientierung: Weg von althergebrachten Glaubenssystemen, wie Sex zu funktionieren hat, und hin zu einem bewussten Umgang mit der … ► Weiterlesen

Spirituelle Sexualität

Die energetische Entwicklung der Erde führt zu höheren Schwingungsqualitäten, die eine direkte Auswirkung auf jedwede Energieform haben. Insbesondere auch auf die stärkste Energie des Menschen – die Sexualenergie. Spirituelle Praktiken, die die Sexualkraft als Weg zur Bewusstseinserweiterung verwenden, werden immer populärer. Tantriker wollen mit sexuellen Ritualen die kosmische Kraft erwecken und einen bewussteren Kontakt zur eigenen Göttlichkeit herstellen. Die taoistische Sexuallehre stellt die Sexualkraft in den Dienst der geistigen Entwicklung und der Transformierung in spirituelle Energie. Naturreligionen feiern die „heilige Hochzeit“ und ehren damit Himmelsgott und Erdgöttin. Allen gemeinsam ist, dass sie die Sexualität nicht unterdrücken … ► Weiterlesen

Taoismus und die Kunst der Ejakulationskontrolle

Die meisten Männer (und auch die Mehrzahl der Frauen) im Westen gehen davon aus, dass der Samenerguss unvermeidlich den Höhepunkt der männlichen Erregung darstellt, der Geschlechtsverkehr also natürlicherweise in einem Orgasmus mit Ejakulation mündet. Das bedeutet in der Regel auch, dass das Liebesspiel mit dem Samenerguss des Mannes endet. Orgasmus und Ejakulation scheinen beim Mann also immer zusammen zu gehören.

Die Taoisten in China entdeckten jedoch schon vor über zweitausend Jahren, dass dies keine unumstößlichen Tatsachen sind. Sie beschäftigten sich intensiv mit der sexuellen Energie und fanden heraus, dass Orgasmus und Ejakulation nicht dasselbe sondern … ► Weiterlesen

Karezza: Nullrunden-Sex für die Verbindung der Herzenergien

In vielen asiatischen Traditionen und Philosophien, die die Sexualität in den spirituellen Weg einbinden, findet man Methoden, bei denen der Austausch von männlicher und weiblicher sexueller Energie genutzt wird, um die Herzenergie fließen zu lassen und höhere Bewusstseinsebenen zu erlangen: z.B. das Maithuna-Ritual im Tantra oder der „Tal-Orgasmus“ im Taoismus. Allen gemeinsam ist, dass das Ziel der geschlechtlichen Vereinigung nicht der Orgasmus ist, sondern die sexuelle Energie auszutauschen, bewusst wahrzunehmen und in eine geistige Ekstase zu transformieren. Wir waren sehr überrascht, als wir bei unseren Recherchen auf eine Methode stießen, die diese … ► Weiterlesen

OMing – Orgasmische Meditation

Mitte der 2000er-Jahre machte eine neue Meditationstechnik namens „OMing“ von sich Reden, die von der Gründerin der „OneTaste“-Zentren Nicole Daedone als Teil der Slow Sex-Bewegung entwickelt wurde. OMing steht für „Orgasmische Meditation“ und verspricht Frauen einen bis dahin einzigartiges Höhepunkt-Erlebnis in nur 15 Minuten. 2018 wurde die Firma OneTaste geschlossen, wohl aufgrund von Observierungungen durch das FBI. Ich kenne keine Hintergründe dieser Vorgänge, stelle aber fest, das die „Orgasmische Meditation“ in der Tantra- und Slow Sex-Szene in verschiedenen Variationen weiterhin mit großem Interesse Verbreitung findet. Deshalb habe ich diesen Artikel von 2011 noch einmal überarbeitet und wieder online gestellt. … ► Weiterlesen

Die Dreierregel: Women first

Eine Grundvoraussetzung für die Verbindung von Sexualität und Herz in Ihrem Liebesleben ist das Eingehen auf die Bedürfnisse und Wünsche des Partners. Das gilt in besonderem Maße auch für die sexuelle Befriedigung von Mann und Frau, weil beide unterschiedliche Erregungskurven haben. Die amerikanische Sexualtherapeutin Jude Cotter beschreibt dies so: „Die sexuelle Erregung des Mannes gleicht einer Glühbirne: Wenn Sie sie anschalten wechselt sie beinahe sofort von kalt auf heiß. Schalten Sie sie wieder aus und sie kühlt sofort ab. Aber Frauen reagieren mehr wie ein Bügeleisen: Sie schalten es an, dann warten Sie … und warten … und warten, bis es aufgeheizt ist. Und nachdem Sie es wieder abgeschaltet haben, warten Sie … und warten … ► Weiterlesen

Der Weg ist das Ziel – Löse dich von der Orgasmusfixierung

Es gibt eine weitverbreitete aber dennoch irrige Annahme, die Paare daran hindert, ihr Liebesleben wirklich rundum zu genießen: der Geschlechtsverkehr sei dafür da, einen Orgasmus herbei zu führen – er diene also lediglich als Weg zum Höhepunkt.

Klar sind Höhepunkte beim Sex klasse, vor allem, wenn beide einen erreichen. Aber wer dies als das einzige Bestreben des Liebeslebens sieht, reduziert die Großartigkeit des intimen Beisammenseins auf eine rein körperliche Funktion und schafft noch dazu eine Menge an Erwartungen, Sorgen und Leistungsdruck: Was ist, wenn „er“ heute nicht steht oder wenn ich zu früh komme? … ► Weiterlesen

Versuchs mal mit … Langsamkeit!

Die Sexualität ist eine starke Energie mit einem hohen Erregungslevel, die meist auch nach einem kraftvollen Ausdruck verlangt … und es ist gut und richtig, genau dies in einer Partnerschaft auszuleben. Aber jeden Tag ein zerwühltes und halb zerlegtes Bett wird auf die Dauer auch zur Routine und sogar langweilig. Von den physikalischen Energiegesetzen wissen wir: Spannung entsteht immer zwischen zwei Polen. Damit Ihr Sexleben (und damit auch Ihre Partnerschaft) spannend bleibt, sollten sie bewusst Gegensätze ausleben: Gehen Sie an einem Tag bewusst in Ihre Power, in den kraftvollen Ausdruck, in Ihre Leidenschaft und an einem anderen Tag bewusst in die Langsamkeit, in die Achtsamkeit, in den sanften Ausdruck – dann wird es zum „Himmlischen Sex“. … ► Weiterlesen